CBD und THC Unterschiede

Der Unterschied zwischen CBD und THC?
Der bedeutendste Unterschied zwischen CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) besteht darin, dass die Aufnahme von CBD im Gegensatz zu der von THC-haltigen Produkte kein „High“ induziert. Obwohl CBD und THC eine nahezu gleiche Molekularformel und -masse aufweisen, reagieren die Verbindungen komplett unterschiedlich, wodurch sie sich in der Wirkung stark voneinander unterscheiden.
THC, die psychoaktive Komponente des Marihuana, verursacht je nach konsumierter Sorte das sogenannte „high“ oder „stoned“ während CBD gegen die Auswirkungen des THC ankämpft und gleichzeitig Entzündungen hemmt und Gefühle wie Angst oder Stress reduziert. Aus diesem Grund wird CBD oft extrahiert, um es vom THC getrennt für medizinische Zwecke zu verwenden.

Was ist CBD?
Cannabidiol oder kurz CBD ist nur eine von rund 400 chemischen Verbindungen der Cannabispflanze und hat nachweislich viele gesundheitliche Vorteile und Anwendungen. Hierzu zählen z.B. die Behandlung von Angst, Stress, Epilepsie und Depressionen. Die Tatsache, dass CBD keine psychoaktive Wirkung, sondern eine Vielzahl an therapeutischen Eigenschaften aufweist, trägt weiterhin dazu bei, dass dieser Wirkstoff in vielen medizinischen Bereichen großes Interesse und viel Zuspruch für die weitere Erforschung erhält. Die vielen 
Vorteile des CBD haben dazu geführt, dass sowohl im Einzelhandel als auch auf dem Arzneimittelmarkt eine große Nachfrage nach CBD-Produkten wie Ölen, Vapes, Medikamenten, Hautpflegeartikel und Nahrungsmitteln besteht, welche die Erforschung und Entwicklung natürlich weiter vorantreiben.

Nebenwirkungen von CBD
Nach heutiger Forschung sind die Nebenwirkungen von CBD eher begrenzt. Laut Studien von Medical Marijuana Inc. gibt es einige Berichte über Schläfrigkeit, Mundtrockenheit und niedrigen Blutdruck, aber es konnten keine Verbindungen zu schweren Nebenwirkungen nachgewiesen werden.

Was ist THC?
THC, oder Tetrahydrocannabinol, ist die psychoaktive Komponente von Marihuana. Das THC-Molekül ist seinem nicht psychoaktiven Gegenstück CBD dabei überraschend ähnlich. THC verursacht, das oft mit Cannabiskonsum assoziierte „high“ und genießt auch aus diesem Grund im medizinischen Bereich etwas weniger Akzeptanz als CBD.
Dennoch weist auch THC eine ganze Reihe an nützlichen Anwendungsmöglichkeiten auf. So besitzt THC Eigenschaften, von denen bekannt ist, dass sie bei Schmerzen, Übelkeit, Asthma und sogar bei Essstörungen helfen. 

Nebenwirkungen von THC
Als negative Nebenwirkungen von hochkonzentriertem THC werden reduzierte kognitive Fähigkeiten, Angstzustände, Paranoia, Mundtrockenheit sowie rote Augen und Lethargie aufgeführt.

Allerdings zieht der Konsum von THC auch positive Effekte wie Entspannung, Entlastung von Gelenk- und Kopfschmerzen sowie die Anregung des Appetits nach sich, die z.B. bei Chemotherapie-Patienten mit extremem Appetitverlust oder bei Personen, die an chronischen Schmerzen leiden, oft zum Einsatz kommen.